Männer verdienen 20 Prozent mehr

Die Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern gehen in der Schweiz nur langsam zurück. Das zeigt die jüngste Erhebung des Bundesamts für Statistik.

Gleiche Arbeit für weniger Geld: Es gibt weiterhin Lohnunterschiede zwischen Mann und Frau, aber sie haben zwischen 2010 und 2014 abgenommen. Der unerklärte Anteil an der Ungleichheit bleibt konstant hoch.

Das zeigt die Schweizerische Lohnstrukturerhebung 2014, die das Bundesamt für Statistik (BFS) am Dienstag veröffentlicht hat. Betrug die Lohnungleichheit zwischen den Geschlechtern in der Privatwirtschaft 2010 durchschnittlich 23,6 Prozent, waren es 2014 noch 19,5 Prozent. Im öffentlichen Sektor blieben die Unterschiede mit 16,6 Prozent praktisch konstant.

Die Differenz zwischen den Geschlechtern lässt sich laut BFS teilweise durch strukturelle Faktoren erklären, beispielsweise durch Unterschiede im Bildungsstand, der Anzahl Dienstjahre oder der ausgeübten Kaderfunktion innerhalb des Unternehmens.

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