Medienmitteilung zum nationalen Zukunftstag vom 9. November

Schulkinder entdecken ihre Talente

Am 9. November, dem Nationalen Zukunftstag, können Jugendliche wiederum die Vielfalt des Berufslebens kennenlernen. Unter dem Motto «Seitenwechsel» begleiten Schüler und Schülerinnen ihre Eltern einen Tag lang im Betrieb oder nehmen an einem Spezialprojekt teil. Praktische Einblicke in Bau, Technik, Informatik, Schreinerei, Landwirtschaft und Waldberufe, Betreuung, Pflege, soziale Arbeit, Veterinärmedizin, Schulwesen, Coiffure und Ergotherapie sind garantiert.

Bei ihrer Berufswahl beschränken sich Mädchen und Buben nach wie vor auf wenige geschlechtstypische Berufe und lassen unzählige Arbeitsbereiche ausser Acht. Klassische Rollenbilder verharren in ihren Köpfen und hindern sie daran, ihre persönlichen Talente zu entfalten.

Hier setzt der Zukunftstag an: Mädchen und Jungen der 5. bis 7. Klasse sind eingeladen, einen Seitenwechsel zu wagen und untypische Berufswege sowie Lebensentwürfe zu erkunden. Der Zukunftstag sensibilisiert Schulkinder für eine offene Berufswahl und ermutigt sie, ihre eigenen Interessen auszuloten.

Die 12-jährige Elena erfährt an der Schleifmaschine, wie man einer Kante den richtigen Winkel verleiht. Ihre Bilanz: «Am Anfang hatte ich schon Respekt vor den Maschinen, aber das hat sich schnell gelegt. Besonders das Schweissen hat mir Spass gemacht. Und am Schluss durfte ich einen selbst gemachten Kerzenständer nach Hause nehmen.»

Leon (11) verbringt den Tag in einer Kita. Nach dem Mittagessen liest er den Kleinkindern aus einem Märchenbuch vor und begleitet sie in den Mittagsschlaf.

Spezialprojekte eröffnen Perspektiven

Im Spezialprojekt «Mädchen–Technik–los!» steuern Mädchen komplexe Maschinen

In den Spezialprojekten verbringen junge Menschen gruppenweise den Tag mit Fachpersonen, die sie an die jeweiligen Berufe heranführen und ihre Fragen beantworten: «Mädchen–Technik–los!», «Mädchen–Informatik–los!», «Mädchen–bauen–los!», «Ein Tag als Schreinerin», «Ein Tag als Landwirtin», «Mädchen entdecken Waldberufe» und für Knaben «Ein Tag als Profibetreuer», «Ein Tag als Profipfleger», «Abenteuer Schule geben», «Ein Tag in der sozialen Arbeit», «Ein Tag als Tierarzt», «Ein Tag als Coiffeur» und «Ein Tag als Ergotherapeut».

Die Spezialprojekte werden unterstützt von: CURAVIVA Verband Heime und Institutionen Schweiz, Verband Kinderbetreuung Schweiz kibesuisse, Baukader Schweiz, Schweizerischer Baumeisterverband SBV, ICT Berufsbildung Schweiz, Swissmem, Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften SATW, Swiss Engineering STV, Swico, Schweizer Gewerbeverband sgv, OdA AgriAliForm, Verband Schweizerischer Schreinermeister und Möbelfabrikanten, Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein SIA, AM Suisse, Codoc, coiffureSUISSE, Gesellschaft Schweizer Tierärztinnen und Tierärzte GST und EVS/ASE ErgotherapeutInnen-Verband Schweiz.

Der Zukunftstag ist ein Projekt der Gleichstellungsfachstellen und -kommissionen der Kantone AG, AR, BE, BL, BS, FR, GE, GL, GR, LU, NE, SG, SZ, TI, UR, VS, ZG und ZH sowie der Stadt Bern, der Stadt Zürich und des Fürstentums Liechtenstein. Er wird vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI finanziell unterstützt.

Kontakt und detaillierte Auskünfte zu den Projekten:
www.nationalerzukunftstag.ch,
Isabelle Santamaria-Bucher, Geschäftsführerin, Telefon 041 710 40 06,
i.santamaria(Replace this parenthesis with the @ sign)nationalerzukunftstag.ch

Informationen zu den Angeboten in den einzelnen Kantonen erhalten Sie bei den kantonalen Fachstellen/Kommissionen für die Gleichstellung von Frau und Mann (www.nationalerzukunftstag.ch/de/zukunftstag/traegerschaft.html).

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